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Konzept für das Schuljahr 2020/2021

Artikel vom 01.03.2020

Präsenzunterricht in festen Lerngruppen

Die Regelform für den Unterricht im neuen Schuljahr wird der Präsenzunterricht in der Schule sein. Das gilt neben der Grundschule auch für die weiterführenden Schulen. Um dies zu ermöglichen, ist es notwendig, das Abstandsgebot zu den und zwischen den Schülern aufzuheben. An die Stelle des Abstandsgebots treten Gruppen in fester Zusammensetzung. So könnten bei Ansteckungen die Infektionsketten nachvollzogen und unterbrochen werden.

Leitlinien und Qualitätskriterien für das digitale Lernen im Fernunterricht

Das Ziel ist so viel Präsenzunterricht wie möglich zu ermöglichen. Dennoch muss man laut der Kultusministerin Eisenmann mit Fernunterricht rechnen und entsprechend planen. Etwa für einzelne Schülerinnen und Schüler, die aus gesundheitlichen Gründen nicht den Präsenzunterricht besuchen oder auch im Falle einer erneuten, temporären Schulschließung.

Aus diesem Grund wurden verbindliche Leitlinien und Qualitätskriterien für das digitale Lernen im Fernunterricht festgelegt.

„Dazu zählt, dass allen am Fernunterricht teilnehmenden Schülern dieselben Unterrichtsmaterialien zur Verfügung gestellt werden, die Schüler in allen Fächern regelmäßig Aufgaben bekommen und auch Rückmeldungen erhalten, wenn diese bearbeitet wurden. Außerdem muss eine regelmäßige und verlässliche Kommunikation zwischen den Lehrkräften und den Schülern gewährleistet werden. Die Lehrkräfte sind zudem angehalten, das Fernlernen zu dokumentieren. Schülerinnen und Schüler, die über keine digitale Ausstattung oder Anbindung verfügen, sollen von der Schule die notwendige Ausstattung zur Verfügung gestellt bekommen bzw. erhalten an der Schule einen digitalen Zugang, um eigenständig lernen zu können.

Diese Unterstützung erfolgt aus dem Sofortausstattungsprogramm im Rahmen des DigitalPakts Schule. Das Land hat den Anteil aus dem Bundesprogramm verdoppelt, so dass hierfür 130 Millionen Euro zur Verfügung stehen.

Das Förderprogramm "Lernbrücken"

Das Förderprogramm „Lernbrücken“ in den letzten zwei Wochen der Sommerferien  soll Schülern ermöglichen, Stoff aufzuholen, Lerninhalte zu wiederholen, damit sie Anschluss halten können und gut vorbereitet in das neue Schuljahr starten können.

Hygieneregeln und Maskenpflicht in weiterführenden Schulen

Die üblichen Hygieneregeln, etwa eine gründliche Händehygiene, Husten- und Niesetikette, der Verzicht auf enge körperliche Kontakte wie Umarmungen und Händeschütteln sowie eine regelmäßige Desinfektion von Oberflächen bestehen weiterhin.

Nach den Sommerferien, ab 14.September 2020, besteht in Baden-Württemberg an allen weiterführenden Schulen ab Klasse fünf die Pflicht, außerhalb des Klassenzimmers eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Jede Person, die ab diesem Zeitpunkt auf dem Schulgelände und im Schulgebäude außerhalb des Unterrichtsraumes auf entsprechenden Begegnungsflächen unterwegs ist (insbesondere auf den Fluren, in den Treppenhäusern, auf dem Schulhof oder auf den Toiletten), muss eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Wenn in einer Schule ein Coronavirus-Fall auftritt, übernimmt das örtliche Gesundheitsamt in enger Abstimmung mit dem Landesgesundheitsamt die Einleitung entsprechender Maßnahmen zur Eindämmung eines Ausbruchs. Dabei treffen die Gesundheitsämter Einzelfallentscheidungen, die von der jeweiligen Situation an der Schule und dem Hintergrund des Falles abhängen.

Reiserückkehr aus einem Riskiogebiet

Wer aus seinem Urlaub nach Deutschland einreist und sich in den 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten hat, muss sich auf Covid-19 testen lassen und solange, bis das Testergebnis vorliegt, in häusliche Quarantäne. Bei einem negativen Testergebnis kann man in seinen Alltag zurückkehren. Bei einem positiven Ergebnis muss man in häusliche Quarantäne.

Hier gelangen Sie zur Liste der Länder, die als Risikogebiet gelten. Die Seite wird regelmäßig aktualisiert.

Falls Sie in den Sommerferien in Risikogebiet reisen, kehren Sie bitte rechtzeitig zurück, um zu gewährleisten, dass Ihre Kinder auch bei einer möglichen 14tägigen Quarantäne zu Schuljahresbeginn die Schule wieder besuchen können.